Prognose: Merkel wird wieder Kanzlerin

Weil m.E. 2009 voraussichtlich so gewählt wird:

‘Christlich’-schwarz (CDU/CSU): 41 % – Ergebnis: 33,9 %

Nicht die Qualität der Union, sondern der miserable Zustand der SPD sorgt für schwarze Wählerstimmen. Und: Ein immer noch großer Teil unserer Gesellschaft findet es im Pferch der Schafhirten (Staatskirche + Kirchenstaat) gemütlich. Er will zu den Schafsköpfen gehören und blind den Leithammeln und Hirten folgen, welche in und mit den "christlichen" Parteien wie die Maden im Speck leben bzw. wie ein Wolfsrudel in der Schafherde auf Raubzug gehen. Er will neidlos weiterhin leer ausgehen, während die Hauptakteure (Großindustrie, Klerus, Politiker, Adel) den Rahm abschöpfen. "Neidische" Schafe – pfui! – sind nämlich laut Klerus "sündige" Schafe (auch wenn sie gar nicht neidisch, sondern zornig sind)! Zudem wird Merkel nicht erleuchtet werden: Sie wird eine Wiederwahl auf keinen Fall ablehnen.

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Sozioliberal-bräunlich (SPD):29 % – Ergebnis: 23,0 %

Wenn eine Partei die Grundsätze verrät, für die sie eigentlich stehen sollte, die sie groß gemacht haben und bisher ein Korrektiv sich ausweitender feudal-kapitalistischer, faschistoider Strebungen waren, wird sie als nicht vertrauenswürdig abgetan. Die Abgrenzung gegenüber der neuen Partei, die gerade diese verratenen Versprechen wieder aufgreift, wird den suizidalen Weg der SPD befördern. Schröder, Clement, Schily und Müntefering haben die Partei dorthin gesteuert, wo sie heute ist. Ein Verzicht auf die Juniorpartnerschaft mit der schwachen Union hätte der SPD unter den gegebenen Umständen einen hohen Bundestagswahlsieg 2009 garantiert und uns Bürgern einige verfassungswidrige Gesetze und das elende Gekungel der Großen Koalition erspart. Doch wer konnte die Entwicklungen in der Welt ahnen? Die SPD jedenfalls nicht!

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Wirtschaftsliberal-gelb (FDP): 11 % – Ergebnis: 14,6 %

Seit jeher die Partei der kleinen, mittleren und größeren Unternehmen und ihrer Interessen. "Sozial" denkt und handelt diese Partei nur, wenn hierdurch die Gewinnerwartung ihrer Klientel gesteigert wird. Sie besitzt somit eine deutliche Ähnlichkeit und ideale Kompatibilität mit den C-Parteien, allerdings ohne christliche Heuchelei.

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Sozial-rot (DIE LINKE): 10 % – Ergebnis: 11,9 %

Ncht zufällig, nicht versuchsweise gegründet, sondern aus der Not des eindeutigen Sozial-Dumpings unter Schröder & Co und Merkels Regierung aus CDU/CSU/SPD, versucht diese Partei, die nicht nur gefühlten, sondern nachweisbaren Ungerechtigkeiten rückgängig zu machen. Gerade dieser absolut stimmige Ansatz macht alle anderen Parteien furchtbar nervös und lässt sie in ihrer Hilflosigkeit diese Partei verteufeln. Doch das wirkt nur bei den Gott- und Teufel-Gläubigen!

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Für-Alle-und-von-Allem-ein-Bisschen-grün (DIE GRÜNEN):   7 % – Ergebnis: 10,7 %

Bis zum Beginn von Josef Fischers AA-Zeit wusste man, wofür diese Partei steht. Wo steht, liegt oder kniet sie jetzt? Mal hier, mal da. Ihre Regierungsfähigkeit wollten die Grünen ein-für-alle-Mal mit ihrer Zustimmung zum Afghanistan-Krieg beweisen. Der Abgang des verfetteten, selbstgefälligen und nur noch seekrank-grünen Ex-Stimmenfischers zwingt die Partei, sich vielleicht doch noch ihrer Wurzeln zu besinnen. Sie ist eine letztlich in der Regierungsbeteiligung korrumpierte und weitgehend beliebige Splittergruppe, die nichtmal als Protestpartei taugt, weil sie es bei Bedarf mit allen treibt.