Heil! – Heilig! – Heilige? – Heilige Schrift?

– mit einigen Bibelzitaten

Das Wort "heilig" ist wie ein mit Stacheldraht umzäuntes Sauerstoffzelt. Verdorbenes, Todkrankes oder gar schon Dahin­geschiedenes soll darunter als ehrwürdig ausgegeben, künstlich am Leben gehalten bzw. als noch lebend deklariert werden. Und zugleich soll jegliches Hinzutreten, genaueres Hinsehen, Prüfen und Kritisieren oder gar Verwerfen tabuisiert werden. Ganz so, als wüssten die Urheber und Verwalter der Heiligkeit nicht, dass gerade die althergebrachten Tabus einer strengen, dem Wohl der Menschen zuträglichen Prüfung bedürfen und vielleicht eine Neuorientierung verlangen!

Dieses Prüfen ist so sehr wichtig, weil Persönlichkeiten, die den Menschen als Führungspersonen und Reprä­sen­tanten unserer Gesellschaft geeignet erschienen, den Respekt vor dem Heiligen-Kult kritiklos propagieren, vermutlich aus anerzogener, nicht reflektierter oder aus opportunistischer Scheu, Heiliges in Frage zu stellen. Obwohl dieses Heilige sich schon so oft als anrüchig und verbrecherisch erwiesen hat! Heiliges, das nicht etwa so vom Himmel gefallen ist, sondern von bestimmten Menschen aus Eigennutz so genannt worden ist. Warum? Siehe oben!

Ironischerweise scheint es ganz so, dass den meisten Menschen die Heilige Schrift, die Bibel derart unantastbar ist, dass sie diese heilige Schrift gar nicht erst zur Hand nehmen, geschweige denn aufmerksam darin lesen. Schließlich erschien offenbar diese Schriftensammlung der katholischen Kirche selbst einstmals als so brisant, ambivalent und ihre Existenz als Kirche bedrohend, dass sie den Laien die Bibellektüre verbat.

Ein (Vor-)Lesen der Bibel, insbesondere des Alten Testaments, kann bei Kindern als heilige Einführung in alle nur denkbaren mörderischen Grausamkeiten, in Rassismus, Antisemitismus, Gewaltverherrlichung und sexuelle Verwahrlosung gewertet werden, als buchstäbliche Verführung, Ängstigung und Verunsicherung. Die Bibel ist jugendgefährdend. Denn all die angedeuteten Bibelpassagen geben sich nicht etwa als Märchen, Sagen oder als Schundromane, sondern als Inhalt eines Heiligtums! Bei eigenständig denkenden, kritikfähigen Menschen kann sie nur zweierlei auslösen: Ein billiges Recht­fertigungsgefühl für eigene Verbrechen oder eine tiefe Erschütterung und Wut, Scham und ein Ver-Zweifeln an diesem Dämon, den die christlichen (und analog die anderen monotheistischen) Religionslehrer uns als "Gott" präsentieren. Erschütterung auch besonders darüber, dass diese Schriften von vielen Christen nicht als alte Schilderungen von Sprüchen, Märchen und Lügenmärchen und ein wenig Historie, als Mythen-Literatur vergangener Zeitalter und insbesondere in ethischer Hinsicht als obsolet angesehen, sondern halsstarrig als heute noch gültiges Gottes-Wort deklariert werden (Ratzinger)!

Die vielen auch heute noch akzeptablen Bibelverse – auch von ihnen werden einige zitiert – ändern daran nichts! Oder war Hitlers Politik, die eine auffällige Kongruenz mit einer Unzahl von Bibelstellen aufweist und auch expressis verbis damit gerechtfertigt wurde, wegen einiger guter Leistungen vielleicht doch akzeptabel?! Die Bibel wirkt an vielen Stellen tatsächlich wie eine Nazi-Fibel! Und dennoch preisen törichte und ignorante Menschen sie als wichtigstes, als gültiges und nicht etwa als zwielichtiges Buch, das Sitten und Recht seit jeher untergraben hat und weiter untergräbt! Die Heilige Schrift

 
Bibelzitate


 
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An den Anfang setzten die damaligen Schreiber statt Logos und Liebe: Angst und Aberglauben!
Es war der Beginn verheerender Weichenstellungen durch biblische Irrlehren
1Mo 1:28

Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.
1Mo 9:2

Furcht und Schrecken vor euch sei über alle Tiere auf Erden und über alle Vögel unter dem Himmel, über alles, was auf dem Erdboden kriecht, und über alle Fische im Meer; in eure Hände seien sie gegeben.
 
Das Ergebnis ist in unserer Gesellschaft und global nicht zu übersehen und nicht zu vertuschen!
Diese Verse aber könnte ein "gläubiger Atheist" mit Liebe und Vernunft so formulieren:
So ist uns die ganze Welt überlassen: Die Meere, Länder und Lüfte, die Natur mit all ihren kleinsten Lebewesen bis zu den Pflanzen und Tieren. Welch ein Geschenk, welch ein Reichtum, welch eine Macht und welche Verpflichtung! Wir dürfen die Schätze der Erde und die Vielfalt der lebenden Natur als Nahrung und zur Ausstattung unserer Lebensräume nutzen.ǀ Aber jeder Einzelne von uns soll mit diesem reichen Geschenk umgehen wie ein kluges und gütiges Familienoberhaupt – immer darauf bedacht, das Gleichgewicht zwischen allen Bewohnern des Erdkreises zu wahren und zu pflegen.ǀ Wir müssen bedenken, dass jedes Töten irdischen Lebens ohne Not und ohne Maß in Wahrheit Mord ist.ǀ Wir müssen bedenken, dass etwa ein Wüten und Morden unter Pflanzen und Tieren wie ein Fluch auf uns zurückfällt und zu harten Entbehrungen, scheußlichen Foltern und Morden unter uns selbst führt.ǀ Grausame Kriege und Unterdrückung mit allen Gräueln werden die Folgen sein.
 

Antisemitismus

1Th2:14-16
Denn, Brüder, ihr seid den Gemeinden Gottes in Judäa gleich geworden, die sich zu Christus Jesus bekennen. Ihr habt von euren Mitbürgern das Gleiche erlitten wie jene von den Juden.ǀ Diese haben sogar Jesus, den Herrn, und die Propheten getötet; auch uns haben sie verfolgt. Sie missfallen Gott und sind Feinde aller Menschen;ǀ sie hindern uns daran, den Heiden das Evangelium zu verkünden und ihnen so das Heil zu bringen. Dadurch machen sie unablässig das Maß ihrer Sünden voll. Aber der ganze Zorn ist schon über sie gekommen.
Tit 1:10-11
Denn es gibt viele zügellose Schwätzer und Betrüger, besonders die aus der Beschneidung,ǀ denen man den Mund stopfen muss, welche ganze Häuser umkehren, indem sie um schändlichen Gewinnes willen lehren, was sich nicht geziemt.
Röm 2:9
Drangsal und Angst über jede Seele eines Menschen, der das Böse vollbringt, sowohl des Juden zuerst als auch des Griechen;
2Ko 3:14
Aber ihr Sinn ist verstockt worden, denn bis auf den heutigen Tag bleibt beim Lesen des alten Bundes dieselbe Decke unaufgedeckt, die in Christo weggetan wird.
Röm 2:17-29
Wenn du aber ein Jude genannt wirst und dich auf das Gesetz stützestǀ und dich Gottes rühmst, und den Willen kennst und das Vorzüglichere unterscheidest, indem du aus dem Gesetz unterrichtet bist,ǀ und getraust dir, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in Finsternis sind,ǀ ein Erzieher der Törichten, ein Lehrer der Unmündigen, der die Form der Erkenntnis und der Wahrheit im Gesetz hat: -ǀ der du nun einen anderen lehrst, du lehrst dich selbst nicht? Der du predigst, man solle nicht stehlen, du stiehlst?ǀ Der du sagst, man solle nicht ehebrechen, du begehst Ehebruch? Der du die Götzenbilder für Greuel hältst, du begehst Tempelraub?ǀ Der du dich des Gesetzes rühmst, du verunehrst Gott durch die Übertretung des Gesetzes?ǀ Denn der Name Gottes wird eurethalben unter den Heiden gelästert, wie geschrieben steht.ǀ Denn Beschneidung ist wohl nütze, wenn du das Gesetz tust; wenn du aber ein Gesetzesübertreter bist, so ist deine Beschneidung Vorhaut geworden.ǀ Wenn nun die Vorhaut die Rechte des Gesetzes beobachtet, wird nicht seine Vorhaut für Beschneidung gerechnet werden,ǀ und die Vorhaut von Natur, die das Gesetz erfüllt, dich richten, der du mit Buchstaben und Beschneidung ein Gesetzesübertreter bist?ǀ Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch ist die äußerliche Beschneidung im Fleische Beschneidung; sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und Beschneidung ist die des Herzens, im Geiste, nicht im Buchstaben; dessen Lob nicht von Menschen, sondern von Gott ist.
Joh 8:44
Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang und ist in der Wahrheit nicht bestanden, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.
Joh 8:45
Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubet ihr mir nicht.
Joh 10:31
Da hoben die Juden wiederum Steine auf, auf dass sie ihn steinigten.
Apg 2:23
diesen, übergeben nach dem bestimmten Ratschluss und nach Vorkenntnis Gottes, habt ihr durch die Hand von Gesetzlosen ans Kreuz geheftet und umgebracht.
Apg 3:15
den Urheber des Lebens aber habt ihr getötet, welchen Gott aus den Toten auferweckt hat, wovon wir Zeugen sind.
Apg 5:30
Der Gott unserer Väter hat Jesum auferweckt, den ihr ermordet habt, indem ihr ihn an ein Holz hängtet.
 

Gewalt-Erziehung

3Mo 20:9
Jedermann, der seinem Vater oder seiner Mutter flucht, soll gewisslich getötet werden; er hat seinem Vater oder seiner Mutter geflucht, sein Blut ist auf ihm.
Spr 13:24
Wer seine Rute spart, hasst seinen Sohn, aber wer ihn lieb hat, sucht ihn früh heim mit Züchtigung.
5Mo 21:18-21
Wenn ein Mann einen unbändigen und widerspenstigen Sohn hat, welcher der Stimme seines Vaters und der Stimme seiner Mutter nicht gehorcht, und sie züchtigen ihn, aber er gehorcht ihnen nicht:ǀ so sollen sein Vater und seine Mutter ihn ergreifen und ihn zu den Ältesten seiner Stadt und zum Tore seines Ortes hinausführen,ǀ und sollen zu den Ältesten seiner Stadt sprechen: Dieser unser Sohn ist unbändig und widerspenstig, er gehorcht unserer Stimme nicht, er ist ein Schlemmer und Säufer!ǀ Und alle Leute seiner Stadt sollen ihn steinigen, dass er sterbe; und du sollst das Böse aus deiner Mitte hinwegschaffen. Und ganz Israel soll es hören und sich fürchten.
Spr 23:13-14
Entziehe dem Knaben nicht die Züchtigung; wenn du ihn mit der Rute schlägst, wird er nicht sterben.ǀ Du schlägst ihn mit der Rute, und du errettest seine Seele von dem Scheol.
Heb 12:5-9
und habt der Ermahnung vergessen, die zu euch als zu Söhnen spricht: „Mein Sohn! Achte nicht gering des Herrn Züchtigung, noch ermatte, wenn du von ihm gestraft wirst;ǀ denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er geißelt aber jeden Sohn, den er aufnimmt“.ǀ Was ihr erduldet, ist zur Züchtigung: Gott handelt mit euch als mit Söhnen; denn wer ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?ǀ Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, welcher alle teilhaftig geworden sind, so seid ihr denn Bastarde und nicht Söhne.ǀ Zudem hatten wir auch unsere Väter nach dem Fleische zu Züchtigern und scheuten sie; sollen wir nicht viel mehr dem Vater der Geister unterwürfig sein und leben?
 

Frauenhass

3Mo 20:18
Und wenn ein Mann bei einem Weibe liegt in ihrer Krankheit und mit ihr Geschlechtsverkehr hat, so hat er ihre Quelle enthüllt, und sie hat die Quelle ihres Blutes aufgedeckt; sie sollen beide ausgerottet werden aus der Mitte ihres Volkes.
5Mo 24:1
Wenn ein Mann ein Weib nimmt und sie ehelicht, und es geschieht, wenn sie keine Gnade in seinen Augen findet, weil er etwas Schamwürdiges an ihr gefunden hat, dass er ihr einen Scheidebrief schreibt und ihn in ihre Hand gibt und sie aus seinem Hause entlässt,
Ric19:24
Siehe, meine Tochter, die Jungfrau, und sein Kebsweib, lasset mich doch sie herausführen; und schwächet sie und tut mit ihnen, was ihr wollt; aber an diesem Manne begehet nicht diese Schandtat!
Ric 19:25
Aber die Männer wollten nicht auf ihn hören. Da ergriff der Mann sein Kebsweib und führte sie zu ihnen hinaus auf die Straße; und sie vergewaltigten sie und misshandelten sie die ganze Nacht bis an den Morgen; und sie ließen sie gehen, als die Morgenröte aufging.
Ric 19:26
Und das Weib kam beim Anbruch des Morgens und fiel nieder am Eingang des Hauses des Mannes, woselbst ihr Herr war, und lag dort, bis es hell wurde.
Ric 19:27
Und als ihr Herr am Morgen aufstand und die Tür des Hauses öffnete und hinaustrat, um seines Weges zu ziehen: Siehe, da lag das Weib, sein Kebsweib, an dem Eingang des Hauses, und ihre Hände auf der Schwelle.
2Kö 15:16
Damals schlug Menachem Tiphsach und alles, was darin war, und sein Gebiet, von Tirza aus: weil man ihm nicht aufgetan hatte, so schlug er es; alle seine Schwangeren schlitzte er auf.
Esr 10:3
So lasst uns jetzt einen Bund machen mit unserem Gott, dass wir alle Weiber und die von ihnen geboren sind hinaustun, nach dem Rate meines Herrn und derer, die da zittern vor dem Gebote unseres Gottes; und es soll nach dem Gesetz gehandelt werden.
Est 1:10-20
Am siebten Tage, als das Herz des Königs vom Weine fröhlich war, befahl er Mehuman, Bistha, Harbona, Bigtha und Abagtha, Sethar und Karkas, den sieben Kämmerern, welche vor dem König Ahasveros dienten,ǀ die Königin Vasti mit der königlichen Krone vor den König zu bringen, um den Völkern und Fürsten ihre Schönheit zu zeigen; denn sie war schön von Ansehen.ǀ Aber die Königin Vasti weigerte sich, auf das Wort des Königs zu kommen, welches ihr durch die Kämmerer überbracht wurde. Da erzürnte der König sehr und sein Zorn entbrannte in ihm.ǀ Und der König sprach zu den Weisen, welche sich auf die Zeiten verstanden (denn also wurden die Angelegenheiten des Königs vor allen Gesetz- und Rechtskundigen behandelt;ǀ und die Nächsten bei ihm waren Karschna, Schethar, Admatha, Tharsis, Meres, Marsna, Memukan, die sieben Fürsten von Persien und Medien, welche das Angesicht des Königs sahen, die den ersten Sitz im Königreiche hatten):ǀ Was ist nach dem Gesetz mit der Königin Vasti zu tun, dafür dass sie das Wort des Königs Ahasveros durch die Kämmerer nicht befolgt hat?ǀ Da sprach Memukan vor dem König und den Fürsten: Nicht an dem König allein hat sich die Königin Vasti vergangen, sondern auch an allen Fürsten und an allen Völkern, die in allen Landschaften des Königs Ahasveros wohnen.ǀ Denn das Verhalten der Königin wird zu allen Weibern auskommen, so dass ihre Männer verächtlich sein werden in ihren Augen, indem sie sagen werden: Der König Ahasveros befahl, die Königin Vasti vor ihn zu bringen, aber sie kam nicht!ǀ Und an diesem Tage schon werden die Fürstinnen von Persien und Medien, welche das Verhalten der Königin erfahren haben, davon reden zu allen Fürsten des Königs; und es wird Verachtung und Zorn genug geben.ǀ Wenn es den König gut dünkt, so gehe ein königliches Wort von ihm aus und werde geschrieben in die Gesetze der Perser und Meder, dass es nicht vergehe: nämlich dass Vasti nicht mehr vor den König Ahasveros komme, und dass der König ihre königliche Würde einer anderen gebe, die besser ist als sie.ǀ Und wird man den Befehl des Königs, den er erlassen wird, in seinem ganzen Königreiche hören – denn es ist groß – so werden alle Weiber ihren Männern Ehre geben, vom Größten bis zum Kleinsten.
Spr 11:22
Ein goldener Ring in der Nase eines Schweines, so ist ein schönes Weib ohne Anstand.
1Ko 7:1
Was aber das betrifft, wovon ihr mir geschrieben habt, so ist es gut für einen Menschen, kein Weib zu berühren.
1Ko 7:2
Aber um der Unzucht willen habe ein jeder sein eigenes Weib, und eine jede habe ihren eigenen Mann.

 

1Ko 7:29
Dieses aber sage ich, Brüder: Die Zeit ist gedrängt. Übrigens dass auch die, welche Weiber haben, seien, als hätten sie keine,

1Ko 7:4
Das Weib hat nicht Macht über ihren eigenen Leib, sondern der Mann; gleicherweise aber hat auch der Mann nicht Macht über seinen eigenen Leib, sondern das Weib.

1Ko11:3
Ich will aber, daß ihr wisset, daß der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, des Weibes Haupt aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott.

1Ko 11:5-10
Jedes Weib aber, das betet oder weissagt mit unbedecktem Haupte, entehrt ihr Haupt; denn es ist ein und dasselbe, wie wenn sie geschoren wäre.ǀ Denn wenn ein Weib nicht bedeckt ist, so werde ihr auch das Haar abgeschnitten; wenn es aber für ein Weib schändlich ist, dass ihr das Haar abgeschnitten oder sie geschoren werde, so lass sie sich bedecken.ǀ Denn der Mann freilich soll nicht das Haupt bedecken, da er Gottes Bild und Herrlichkeit ist; das Weib aber ist des Mannes Herrlichkeit.ǀ Denn der Mann ist nicht vom Weibe, sondern das Weib vom Manne;ǀ denn der Mann wurde auch nicht um des Weibes willen geschaffen, sondern das Weib um des Mannes willen.ǀ Darum soll das Weib eine Macht auf dem Haupte haben, um der Engel willen.
1Ko 11:13
Urteilet bei euch selbst: Ist es anständig, dass ein Weib unbedeckt zu Gott bete?
1Ko14:34
[Eure] Weiber sollen schweigen in den Versammlungen, denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern unterwürfig zu sein, wie auch das Gesetz sagt.
1Ko 14:35
Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für ein Weib, in der Versammlung zu reden.
Eph 5:23
Denn der Mann ist das Haupt des Weibes, wie auch der Christus das Haupt der Versammlung ist; er ist des Leibes Heiland.
1Ti 2:11-15
Ein Weib lerne in der Stille in aller Unterwürfigkeit.ǀ Ich erlaube aber einem Weibe nicht, zu lehren, noch über den Mann zu herrschen, sondern still zu sein,ǀ denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva;und Adam wurde nicht betrogen, das Weib aber wurde betrogen und fiel in Übertretung.ǀ Sie wird aber gerettet werden in Kindesnöten, wenn sie bleiben in Glauben und Liebe und Heiligkeit mit Sittsamkeit.
 

Homosexualität

1Mo19:5
Und sie riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die diese Nacht zu dir gekommen sind? Führe sie zu uns heraus, wir wollen sie vergewaltigen!
3Mo18:22
Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.
3Mo20:13
Und wenn ein Mann bei einem Manne liegt, wie man bei einem Weibe liegt, so haben beide einen Greuel verübt; sie sollen gewisslich getötet werden, ihr Blut ist auf ihnen.

Joh 11:36
Da sprachen die Juden: Siehe, wie lieb hat er ihn gehabt!
1Ko 6:9-10
Oder wisset ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht ererben werden? Irret euch nicht! Weder Hurer, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Weichlinge, noch Knabenschänder,ǀ noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Räuber werden das Reich Gottes ererben.
1Tim 1:8-10
Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn es jemand recht gebraucht,ǀ weil er weiß, dass dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sündern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermördern und Muttermördern, den Totschlägern,ǀ den Unzüchtigen, den Knabenschändern, den Menschenhändlern, den Lügnern, den Meineidigen und wenn noch etwas anderes der heilsamen Lehre zuwider ist,ǀ nach dem Evangelium von der Herrlichkeit des seligen Gottes, das mir anvertraut ist.
Röm 1:26-27
Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen;ǀ desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen.

 

Intoleranz

2Mo 22:20
Wer den Göttern opfert außer Jahwe allein, soll verbannt werden.
2Mo 32:27
Und er sprach zu ihnen: Also spricht Jahwe, der Gott Israels: Leget ein jeder sein Schwert an seine Hüfte, gehet hin und wieder, von Tor zu Tor im Lager, und erschlaget ein jeder seinen Bruder und ein jeder seinen Freund und ein jeder seinen Nachbar.
[… jeden, der nicht für Jahwe ist …]
3Mo 26:30
Und ich werde eure Höhen vertilgen und eure Sonnensäulen ausrotten und werde eure Leichname auf die Leichname eurer Götzen werfen, und meine Seele wird euch verabscheuen.
4Mo 33:52
so sollt ihr alle Bewohner des Landes vor euch austreiben und alle ihre Bildwerke zerstören; und alle ihre gegossenen Bilder sollt ihr zerstören, und alle ihre Höhen sollt ihr vertilgen;
5Mo 7:5
Sondern also sollt ihr ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr niederreißen und ihre Bildsäulen zerbrechen und ihre Ascherim umhauen und ihre geschnitzten Bilder mit Feuer verbrennen.
5Mo 16:22
Und du sollst dir keine Bildsäule aufrichten, die Jahwe, dein Gott, hasst.
Mat12:30
Wer nicht mit mir ist, ist wider mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.
Mar 9:42
Und wer irgend einen der Kleinen, die [an mich] glauben, ärgern wird, dem wäre besser, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt, und er ins Meer geworfen würde.
Röm 2:9
Drangsal und Angst über jede Seele eines Menschen, der das Böse vollbringt, sowohl des Juden zuerst als auch des Griechen;
1Ti 1:20
unter welchen Hymenäus ist und Alexander, die ich dem Satan überliefert habe, auf dass sie durch Zucht unterwiesen würden, nicht zu lästern.
2Jo 1:10-11
Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmet ihn nicht ins Haus auf und grüßet ihn nicht.ǀ Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken.
2Jo 1:5
Ich will euch aber, die ihr einmal alles wusstet, daran erinnern, dass der Herr, nachdem er das Volk aus dem Lande Ägypten gerettet hatte, zum anderenmal die vertilgte, welche nicht geglaubt haben;
Luk 14:23
Und der Herr sprach zu dem Knechte: Geh hinaus auf die Wege und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf dass mein Haus voll werde;
Mat 6:7
Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen.
Mat 7:6
Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor, denn sie könnten sie mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.
Mar 7:26-27
Die Frau, von Geburt Syrophönizierin, war eine Heidin. Sie bat ihn, aus ihrer Tochter den Dämon auszutreiben.ǀ Da sagte er zu ihr: Lasst zuerst die Kinder satt werden; denn es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen.

 

Inzest

1Mo 19:31-35
Und die Erstgeborene sprach zu der Jüngeren: Unser Vater ist alt, und kein Mann ist im Lande, um zu uns einzugehen nach der Weise aller Welt.ǀ Komm, lass uns unserem Vater Wein zu trinken geben und bei ihm liegen, damit wir von unserem Vater Samen am Leben erhalten.ǀ Und sie gaben ihrem Vater Wein zu trinken in selbiger Nacht, und die Erstgeborene ging hinein und lag bei ihrem Vater; und er wusste weder um ihr Niederlegen noch um ihr Aufstehen.ǀ Und es geschah am Morgen, da sprach die Erstgeborene zu der Jüngeren: Siehe, ich habe gestern Nacht bei meinem Vater gelegen; lass uns ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, und gehe hinein, liege bei ihm, damit wir von unserem Vater Samen am Leben erhalten.ǀ Und sie gaben auch in selbiger Nacht ihrem Vater Wein zu trinken, und die Jüngere stand auf und lag bei ihm; und er wusste weder um ihr Niederlegen noch um ihr Aufstehen.
1Mo 20:11-12
Und Abraham sprach: Weil ich mir sagte: Gewiss gibt es keine Gottesfurcht an diesem Ort, und sie werden mich erschlagen um meiner Frau willen. Und sie ist auch wirklich meine Schwester; die Tochter meines Vaters ist sie, nur nicht die Tochter meiner Mutter; so ist sie meine Frau geworden.
3Mo 18:6
Kein Mensch soll sich irgend einer seiner Bluts­verwandten nahen, um mit ihr Geschlechtsverkehr zu haben. Ich bin Jahwe.

Demnach müssen sich die Kinder der ersten Menschen Adam und Eva – wenn man kreationistisch den Worten der Bibel folgt – inzestuös vermehrt haben.

2Sa 13:11-14
Als sie ihm aber die Kuchen zum Essen reichte, griff er nach ihr und sagte zu ihr: Komm, leg dich zu mir, Schwester!ǀ Sie antwortete ihm: Nein, mein Bruder, entehre mich nicht! So etwas tut man in Israel nicht. Begeh keine solche Schandtat!ǀ Wohin sollte ich denn in meiner Schande gehen? Du würdest als einer der nieder­trächtigsten Menschen in Israel dastehen. Rede doch mit dem König, er wird mich dir nicht verweigern.ǀ Doch Amnon wollte nicht auf sie hören, sondern packte sie und zwang sie, mit ihm zu schlafen.
 

Kannibalismus

5Mo 28:53
Und in der Belagerung und in der Bedrängnis, womit dein Feind dich bedrängen wird, wirst du essen die Frucht deines Leibes, das Fleisch deiner Söhne und deiner Töchter, welche Jahwe, dein Gott, dir gegeben hat.
Jer 19:9
Und ich werde sie das Fleisch ihrer Söhne und das Fleisch ihrer Töchter essen lassen, und sie sollen einer des anderen Fleisch essen in der Belagerung und in der Bedrängnis, womit ihre Feinde und die nach ihrem Leben trachten sie bedrängen werden.
Klg 4:10
Die Hände barmherziger Weiber haben ihre Kinder gekocht; sie wurden ihnen zur Speise bei der Zertrümmerung der Tochter meines Volkes.
 

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