Anschlag auf Air-France-Airbus undenkbar?

Die vorschnell geäußerten Vermutungen über die Absturzursachen der Air-France-Maschine hielten den Ein­schätzungen der Luftfahrt-Experten nicht stand: Blitz und Gewitterstürme seien als Absturzursache extrem unwahrscheinlich und außerdem auf der geflogenen Route nicht ungewöhnlich. Zudem handelt es sich bei dem verunglückten Flugzeug um ein modernes, nur wenige Jahre altes und erst kürzlich gewartetes Fluggerät.

Niemand wagte sich bisher an die viel wahrscheinlichere Hypothese eines – wie auch immer gearteten – Anschlags. Eines Anschlags, der wohl nicht politik-terroristischen Vereinigungen angelastet werden kann, sondern eher zur Kategorie der Wirtschaftskriminalität gehört. Eines Anschlags, der durch eine gezielt angebrachte Sprengladung oder durch Sabotage das Bordsystem über dem Atlantik zum Ausfall gebracht und so die Katastrophe herbeigeführt hat.

Undenkbar, dass etwa ein Airbus-Konkurrent aus solch einem "Gewitter-Absturz" Profit ziehen will? Da fällt dem Beobachter doch gleich das sonderbare Ausschreibungs- und Bieter-Verfahren im Rahmen einer Pentagon-Neubeschaffung ein. Der milliardenschwere Zuschlag an Airbus wurde auf Drängen der durchgefallenen Konkurrenz zurück­gezogen. Eine Neuausschreibung findet statt: Wer wohl jetzt das Bieterverfahren gewinnt? Undenkbar?

Ja, so undenkbar, wie es mal die Machenschaften der Geburtshelfer unserer augenblicklichen Weltkrise waren!

 

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